ZEV um Solarstrom effizienter zu nutzen und Energiekosten zu reduzieren

Mit einem ZEV oder virtuellen ZEV nutzen Sie Solarstrom effizienter und reduzieren Ihre Energiekosten. Solstis Energy ist Ihr erfahrener Partner für nachhaltige Energielösungen

Darunterliegende Seiten

Was ist ein ZEV?

Definition und Vorteile

Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ermöglicht es mehreren Parteien, gemeinsam produzierten Solarstrom zu nutzen. Dadurch können Netznutzungskosten eingespart und der Eigenverbrauch erhöht werden, was  die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen erhöht.

Rechtliche Grundlagen in der Schweiz

Seit 2018 erlaubt das Energiegesetz (EnG) ZEVs. Die Energieverordnung (EnV) regelt Details wie die Mindestproduktionsleistung von 10 % der Anschlussleistung und die zulässige Ausdehnung über mehrere Grundstücke hinweg .

Solarstrom dort nutzen, wo er produziert wird

Ein ZEV macht es möglich, den am Ort der Produktion erzeugten Solarstrom direkt innerhalb einer Liegenschaft zu nutzen. Das ist besonders interessant für ein MFH Mehrfamilienhaus, aber auch für mehrere benachbarte Gebäude oder eine Überbauung. Statt den Strom vollständig ins öffentliche Netz einzuspeisen, wird der vor Ort produzierte Solarstrom direkt an die teilnehmenden Haushalte verteilt.

Für Eigentümer, Verwaltungen und Bewohner entsteht dadurch ein klarer Vorteil: Sie können lokalen Strom nutzen, die Stromkosten senken und die Wirtschaftlichkeit der PV Anlagen verbessern. Besonders bei einem Mehrfamilienhaus mit mehreren Parteien steigt der Eigenverbrauch deutlich, weil der produziertem Strom über den Tag verteilt von mehreren Haushalten genutzt werden kann.

Ob ein ZEV für ein EFH Einfamilienhaus, ein MFH Mehrfamilienhaus oder mehrere Gebäude sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen lokalen elektrischen Infrastruktur, dem Stromverbrauch und der geplanten Photovoltaikanlage ab. Solstis prüft, welche Lösung technisch und wirtschaftlich am besten passt.

Virtueller ZEV: Die neue Flexibilität ab 2025

Was ist ein virtueller ZEV?

Seit dem 1. Januar 2025 können virtuelle ZEVs gebildet werden. Dabei nutzen mehrere Liegenschaften auf Niederspannungsebene (unter 1 kV) gemeinsam erzeugten Solarstrom, ohne physisch verbunden zu sein. Smart Meter ermöglichen die virtuelle Zusammenfassung der Messpunkte .

Vorteile des virtuellen ZEV

  • Keine baulichen Veränderungen notwendig
  • Nutzung bestehender Infrastruktur
  • Erweiterung des Eigenverbrauchs über mehrere Gebäude hinweg
  • Reduzierte Stromkosten für alle Beteiligten

ZEV, VZEV oder LEG: Welche Lösung passt?

Für Eigentümer stellt sich heute nicht mehr nur die Frage, ob ein klassischer ZEV möglich ist. Entscheidend ist, ob ein ZEV oder VZEV die bessere Lösung ist – oder ob künftig lokale Elektrizitätsgemeinschaften LEG zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Während ein klassischer ZEV meist eine gemeinsame interne elektrische Verbindung voraussetzt, nutzt ein virtueller ZEV bestehende Messpunkte und Smart Meter.

Ein VZEV kann interessant sein, wenn mehrere Gebäude über dieselbe Trafostation oder Verteilkabine verbunden sind. In der Praxis betrifft das zum Beispiel eine Verteilkabine EFH Einfamilienhaus MFH Konstellation oder mehrere Nachbargebäude, die auf derselben Niederspannungsebene liegen. So kann virtueller Eigenstrom genutzt und abgerechnet werden, ohne dass alle Gebäude physisch neu verbunden werden müssen.

Lokale Elektrizitätsgemeinschaften LEG gehen noch einen Schritt weiter. Sie sollen es ermöglichen, lokal produzierten Strom in einem grösseren Gebiet gemeinsam zu nutzen. Für Eigentümer, Areale und Gemeinden entsteht dadurch ein neues Modell, um lokalen Strom nutzen zu können und die Energieversorgung stärker regional zu organisieren.

Beratung vor Ort

Beratung vor Ort

Jetzt persönliche Energieberatung vereinbaren. Unsere Experten helfen Ihnen, die beste Energielösung für Ihr Gebäude zu finden – individuell & vor Ort.

Solstis: Ihr erfahrener Partner

Unsere Dienstleistungen

  • Beratung und Planung
  • Installation und Wartung von Photovoltaikanlagen
  • Abrechnungslösungen und Monitoring

Messung und Abrechnung sauber gelöst

Ein ZEV oder VZEV steht und fällt mit der Messung und Abrechnung. Jeder Teilnehmer muss nachvollziehen können, wie viel Strom verbraucht wurde, welcher Anteil aus der eigenen Photovoltaikanlage stammt und welcher Anteil als Reststrom aus dem Netz bezogen wurde. Genau hier braucht es ein klares Messkonzept, zuverlässige Stromzähler und eine transparente Abrechnung.

Bei einem MFH Mehrfamilienhaus können bestehende Stromzähler je nach Ausgangslage angepasst, ersetzt oder über Smart Meter eingebunden werden. Besonders wichtig ist das bei Projekten wie Mehrfamilienhaus Z EKZ Stromzähler, wenn der lokale Netzbetreiber, die bestehende Messinfrastruktur und die Abrechnung sauber aufeinander abgestimmt werden müssen.

Solstis unterstützt Eigentümer und Verwaltungen bei der technischen Planung, der Abstimmung mit dem Netzbetreiber, der Messung und Abrechnung sowie beim Betrieb der Eigenverbrauchslösung. So wird aus produziertem Strom ein sauber verrechneter Nutzen für Eigentümer und Bewohner.

Warum Solstis?

  • Erfahrung in der Umsetzung von zahlreichen Projekten
  • Individuelle Lösungen für Mehrfamilienhäuser und Quartiere
  • Transparente Kommunikation und zuverlässiger Service

So starten Sie mit Solstis

Schritt-für-Schritt

  1. Kontaktaufnahme und Erstberatung
  2. Analyse der bestehenden Infrastruktur
  3. Planung und Angebotserstellung
  4. Installation und Inbetriebnahme
  5. Laufende Betreuung und Support

Technische Prüfung der lokalen Infrastruktur

Vor der Umsetzung prüfen wir die lokale elektrische Infrastruktur der Liegenschaft. Dazu gehören Hausanschluss, Verteilkabine, Stromzähler, Anschlussleitungen, bestehende PV Anlagen und mögliche Erweiterungen. Bei einem EFH Einfamilienhaus ist die Ausgangslage meist einfacher. Bei einem MFH Mehrfamilienhaus oder mehreren Gebäuden braucht es eine genauere Analyse der Messpunkte und der elektrischen Verbindung.

Wichtig ist dabei auch die Nutzung der Anschlussleitungen. Bei einem klassischen ZEV erfolgt die Verteilung über die interne Infrastruktur der Liegenschaft. Bei einem virtuellen ZEV können bestehende Anschlussleitungen und Messpunkte genutzt werden, sofern die rechtlichen und technischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Gerade bei Projekten mit VK Verteilkabine EFH Einfamilienhaus oder EFH Einfamilienhaus MFH Mehrfamilienhaus zeigt sich schnell, ob ein klassischer ZEV, ein virtueller ZEV oder eine andere Lösung sinnvoller ist. Solstis übernimmt diese Prüfung und zeigt transparent, welche Variante wirtschaftlich und technisch überzeugt.

Interesse geweckt?

Interesse geweckt?

Profitieren Sie von unserer Erfahrung: Solarstrom gemeinsam nutzen – ganz einfach mit Solstis.

FAQ (Häufige Fragen)

Ein ZEV erlaubt es mehreren Parteien – etwa in einem Mehrfamilienhaus – den selbst erzeugten Solarstrom gemeinsam zu nutzen. Dadurch reduziert sich der Netzbezug, was zu tieferen Stromkosten führt und die Rentabilität von Photovoltaik-Anlagen erhöht.

Ein klassischer ZEV verbindet mehrere Verbraucher innerhalb einer Liegenschaft oder eines Areals über eine gemeinsame elektrische Infrastruktur. Ein VZEV, also virtueller ZEV, nutzt dagegen Smart Meter und bestehende Messpunkte. Dadurch kann virtueller Eigenstrom zwischen mehreren Gebäuden abgerechnet werden, ohne dass zwingend neue interne Leitungen gebaut werden müssen.

Für einen klassischen ZEV benötigen Sie:

  • Eine eigene Photovoltaik-Anlage
  • Einen gemeinsamen Netzanschluss
  • Interne Stromverteilung oder Messkonzept
    Beim virtuellen ZEV genügt es, wenn die Gebäude auf derselben Sammelschiene in der Trafostation (oder Verteilkabine) liegen und mit Smart Meter ausgestattet sind.

Ja. Durch die direkte Nutzung von Solarstrom innerhalb der Gemeinschaft sparen Sie Netzkosten, Abgaben und externe Stromtarife. Zusätzlich profitieren alle Beteiligten von planbaren Strompreisen und höherer Unabhängigkeit.

Bei einem ZEV oder VZEV wird gemessen, wie viel Strom jede Partei verbraucht, wie viel Solarstrom lokal produziert wurde und welcher Anteil als Reststrom aus dem Netz bezogen wird. Auf dieser Basis erfolgt die Abrechnung. Eine saubere Messung und Abrechnung ist entscheidend, damit Eigentümer, Verwaltung und Bewohner jederzeit Transparenz haben.

Alle Eigentümer von Liegenschaften, die auf derselben Sammelschiene in der Trafostation (oder Verteilkabine) liegen. Dazu zählen Mehrfamilienhäuser, Nachbarn oder auch mehrere Gebäude eines Unternehmens.

Je nach Grösse und Komplexität dauert die Umsetzung zwischen 2 und 6 Monaten. Solstis Energy begleitet Sie von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

Es gibt Einmalvergütungen (EIV) für Photovoltaikanlagen, Steuerabzüge sowie kantonale Förderungen. Unser Team prüft Ihre Fördermöglichkeiten individuell.

Der Ort der Produktion ist der Standort, an dem der Solarstrom erzeugt wird, zum Beispiel auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses. Beim ZEV wird der am Ort produzierten Solarstrom direkt von den teilnehmenden Haushalten genutzt. Dadurch bleibt mehr Energie lokal und der Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage steigt.

Ja, je nach Netzsituation können EFH Einfamilienhaus und MFH Mehrfamilienhaus gemeinsam Solarstrom nutzen. Entscheidend ist, ob die Gebäude technisch und rechtlich für einen ZEV oder VZEV geeignet sind. Dabei werden unter anderem Verteilkabine, Anschlussleitungen, Stromzähler und Netzebene geprüft.

Lokale Elektrizitätsgemeinschaften LEG sind ein Modell, um lokal produzierten Strom innerhalb eines definierten Gebiets gemeinsam zu nutzen. Sie können künftig eine Ergänzung oder Alternative zu ZEV und VZEV sein. Ziel ist, lokalen Strom nutzen zu können und die regionale Energieversorgung stärker zu fördern.

Die Verteilkabine kann bei einem virtuellen ZEV eine wichtige Rolle spielen, weil mehrere Gebäude auf derselben Niederspannungsebene oder Sammelschiene liegen müssen. Ob eine Verteilkabine EFH Einfamilienhaus MFH Konstellation geeignet ist, muss im Einzelfall mit dem Netzbetreiber geprüft werden.

Die Nutzung der Anschlussleitungen beschreibt, wie bestehende elektrische Leitungen für die Verteilung oder rechnerische Zuordnung von lokalem Solarstrom genutzt werden können. Beim klassischen ZEV steht die interne elektrische Verbindung im Vordergrund. Beim virtuellen ZEV können bestehende Messpunkte und Anschlussleitungen eine wichtige Rolle spielen.